Posts in category Versicherungs-Blog

Verkehrsunfall – was tun?

Herbst

Der #Herbst ist da! Das bedeutet nicht nur buntes Laub, sondern auch kürzere Tage mit früh einsetzender #Dunkelheit. Daher häufen sich leider auch die Verkehrsunfälle.

Wir wünschen Ihnen natürlich allzeit gute Fahrt!

Wenn dennoch einmal etwas passiert, sind sich viele Autofaher unsicher, welche Schritte sie unternehmen müssen und was sie als erstes tun sollten. Unfallstelle absichern? Verletzten helfen? Notruf wählen? Schäden aufnehmen?

Im Ernstfall muss es schnell gehen. Darum nehemn Sie sich am besten jetzt schon eine Minute für diese  kurze Video-Zusammenfassung:

Muss man ein Hoverboard versichern?

Hoverboard

Die Elektromobilität begeistert seit Jahren ein wachsendes Publikum. Während reichweitenstarke PKW für die breite Masse noch unerschwinglich sind, können kleinere Fortbewegungsmittel, wie die sogenannten Hoverboards − oder auch E-Boards – zum Teil mit akzeptablen Einstiegspreisen punkten.

Gefährliche Gefährte – das Hoverboard

Dabei handelt es sich um selbst-stabilisierende Fahrzeuge, die aus einer Trittfläche und zwei seitig angebrachten Rädern bestehen. Der Fahrer steht auf der Trittfläche zwischen den Rädern und steuert das Gefährt allein durch Verlagerung des eigenen Körpergewichts. Einige Modelle lassen sich sogar mit dem Smartphone verbinden und können Musik abspielen. Der Markt für solche Gefährte boomt. Bei Kindern und Jugendlichen ist die neue Produktkategorie besonders beliebt. Den Gesetzgeber und Versicherungsgesellschaften stellt sie allerdings vor ganz neue Herausforderungen:

Fahren ohne Zulassung & Fahrerlaubnis

Da Hoverboards in der Regel schneller als 6 km/h fahren, zählen sie – rechtlich gesehen – zu den Kraftfahrzeugen. Weil Hoverboards die sicherheitstechnischen Voraussetzungen jedoch nicht erfüllen, wurde ihnen in Deutschland bisher keine Zulassung erteilt. Abseits von Privatgrundstücken sind sie daher in Deutschland nicht zugelassen. Wer mit ihnen auf öffentlichen Geh- oder Radwegen oder auf Straßen unterwegs ist, riskiert nicht nur ein Bußgeld, sondern auch die Konfiszierung des Geräts. Für das Führen eines Kraftfahrzeuges wird darüber hinaus eine Fahrerlaubnis benötigt. Da Hoverboards jedoch zu keiner bestehenden Fahrerlaubnisklasse gehören, macht sich der Fahrer zusätzlich durch das Fahren ohne Fahrerlaubnis gemäß § 21 Straßenverkehrsgesetz (StVG) strafbar.

Fahren ohne Versicherungsschutz

Im öffentlichen Verkehr besteht zudem kein Versicherungsschutz, da eine solche Versi­cherung bislang nicht angeboten wird. Der Fahrer muss für eventuelle Schäden also selbst aufkommen. Darüber hinaus begeht er bei der Benutzung im öffent­lichen Verkehr eine weitere Straftat gemäß § 6 Pflicht­ver­si­che­rungs­gesetz (PflVersG).

Fazit

Wer auf der sicheren Seite bleiben will, benutzt Hoverboards also nur auf privaten Grundstücken. Dort deckt die private Haftpflichtversicherung des Fahrers die korrekte Nutzung von E-Boards ab.

Impressum | Datenschutzerklärung | Urheberrecht

© Copyright 2018, EFC – EnergieFinanz-Concept, Berlin – Alle Rechte vorbehalten. Wir übernehmen keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der Angaben. Alle Inhalte dienen Ihrer persönlichen Information. Jede weitergehende Verwendung bedarf unserer Zustimmung.
Wir weisen ferner darauf hin, dass unsere Ausführungen keine Steuerberatung darstellen oder ersetzen sollen. Steuerliche Belange klären Sie daher bitte zuvor stets mit Ihrem Steuerberater!